30 Jahre DB0ZU

Herzlich willkommen auf der kleinen Homepage von Albert, DC2MAS - QTH Günzach - Lokator JN 57 FT

 

 

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Gästebuch

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Treffen zu Ehren des 30jährigen Bestehens des Zugspitzrelais DB0ZU

Der 2-teilige Bericht in der CQDL (Ausgabe 8 und 9/2000) über „Deutschlands höchste Relaisfunkstelle“ machte uns darauf aufmerksam, dass dieser Relaisstandort 30 Jahre alt wurde. Wir erfuhren durch Martin (DG7MHH), dass zu Ehren dieses Jubliäums eine Besichtigung unter Führung des Relaisbeauftragten Peter Baier (DJ3YB) ermöglicht werde sowie ein Treffen der „Zugspitzler“ in der Gaststätte „Burgrain“ in Burgrain geplant sei.

Dieses „Event“ durften wir uns auf keinen Fall entgehen lassen. Ich schreibe hier immer von „wir“. Damit meine ich ein kleines unerschrockenes Völkchen aus dem Ortsverein T14, Marktoberdorf. Ludwig (DC1MLG), seine Frau Sylvia (DC1MJO), Herbert (DG2MMB), mein Söhnchen Matthias (DC2MST) und natürlich auch ich sind, obwohl wir (bis auf Herbert, der ist schon „altgedient“) noch nicht mal zwei Jahre ein Rufzeichen haben, von der „Zugspitzlergemeinde“ sehr wohlwollend aufgenommen worden und haben dadurch viele Freunde und liebe Bekannte gewonnen. 

Wir haben vor ungefähr einem Jahr einem Diavortrag über das „Zugspitzrelais“ von Peter Baier bei einem OV-Abend des T11 (Füssen-Pfronten) in Schwangau beiwohnen dürfen und seitdem war uns klar, dass wir bei nächster Gelegenheit diesem „Gerätchen“ einen Besuch abstatten müssten. Diese Gelegenheit eröffnete sich uns am Samstag, den 14. Oktober 2000.

Also fieberten wir diesem Tag entgegen. Herbert (DG2MMB) besorgte einen Kleinbus von seinem Arbeitgeber und stellte sich großzügigerweise auch gleich noch als Chauffeur zur Verfügung. Um 7:30 Uhr trafen wir uns mit Herbert in Marktoberdorf und kletterten in seinen „Omnibus“. So gegen 8:40 Uhr trafen wir Peter Baier und Anni Hengstberger (die Witwe des Relaiserbauers) an der Talstation der Ehrwalder Zugspitzbahn. Eigentlich erwarteten wir einen Riesenansturm von Funkamateuren, die sich auf Deutschlands höchsten Berg transportieren lassen wollten. Hans-Peter (DO1MHP) und sein Sohn stießen dann noch dazu, aber das sollte es dann schon gewesen sein. Peter handelte mit seinem Charme bei der Zugspitzbahnbediensteten trotz der kleinen Anzahl an Personen eine Gruppenermäßigung heraus.

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Peter (DJ3YB), Matthias Sylvia, Herbert u. Ludwig Bergfahrt mit Fönsturm

Die Bergfahrt war ziemlich beeindruckend. Die Sicht war zwar nicht besonders toll, dafür aber schaukelte der böige Wind die Gondel recht munter hin und her. Oben angekommen, führte uns Peter erst in das Zugspitzmuseum und erklärte uns verschiedene geschichtliche Ereignisse. 

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vor dem Münchner Haus

"Gruppenbild mit Damen"

Dann, nach einem Rundgang auf der Besucherplattform sollte es spannend werden. Wir durften den Turm des Deutschen Wetterdienstes betreten, in dem unser „geliebtes“ Zugspitzrelais seine Heimat hat. Peter zeigte uns auf der Turmplattform die Antennen, erklärte uns aber auch diverse Geräte des Deutschen Wetterdienstes.

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Wir hielten uns nicht arg lange auf der Turmplattform auf, denn es blies ein recht kräftiger unangenehmer Südwind. Zwei Stockwerke tiefer, im gemütlichen Aufenthaltsraum, öffnete Peter dann sein „Schatzkästchen“ und er konnte endlich unseren langersehnten Wunsch erfüllen und uns das (bzw. die) Relais samt Antennendiversity in natura zeigen und die Funktionen erklären. 

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Peter erklärt uns sein "Schatzkästchen"

Einen Hauptpart der Erklärungen nahmen auch die Schwierigkeiten bei der Behebung verschiedenster Störungen des Relaisbetriebs ein. Da kriegt man erst so richtig mit, mit welchen Problemen Peter an diesem exponierten Relaisstandort zu kämpfen hatte bzw. hat. 

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So gegen 11:00 Uhr, schnappten wir uns dann eine Gondel zur Talfahrt, da wir ja noch rechtzeitig zum gemeinsamen Mittagessen in Burgrain eintreffen wollten. Dort waren bereits zahlreiche Gäste eingetroffen, die von Martin (DG7MHH) und seiner Frau Michaela (DG6MHH) alle herzlich begrüßt wurden. 

Wir trafen viele Bekannte und natürlich auch ein einige „neue Gesichter“, mit denen man zwar über Funk schon in Kontakt war, die man aber noch nicht „visuell“ getroffen hat. Das ist immer ein interessantes Erlebnis.

Vor, während und auch nach des prima Mittagessens gab es also viele Gründe zu Gesprächen und die Zeit wurde dann plötzlich „knapp“, weil Peter noch seinen sehr interessanten Diavortrag über die Geschichte von DB0ZU hielt und das Konzept des neuen, im Bau befindlichen Relais, vorstellte.

So gegen 16:30 mussten wir Abschied nehmen und uns auf den Heimweg machen. Für uns bleibt dieser Tag bestimmt unvergesslich. Zum einen, weil wir wieder einmal mit anderen netten Funkamateuren zusammengetroffen sind, zum anderen, weil wir die bestimmt einmalige Gelegenheit hatten, mit Peter „Deutschlands höchstgelegene Relaisstation“ unter so fachkundiger Führung besuchen zu können. Einen herzlichen Dank an dieser Stelle von uns an Peter Baier.

Bedanken möchten wir uns natürlich, last but not least, auch bei Martin (DG7MHH), bei seiner Frau Michaela (DG6MHH) und bei den anderen Heinzelmännchen im Hintergrund, die mit ihrer Vorarbeit und auch mit der Verfassung der hervorragenden Festschrift uns diesen Tag zum Erlebnis haben werden lassen. Vielen Dank!

DC2MAS (Albert)